SprayMax 2K Technologie

Werkstatt-Qualität aus der Spraydose – Alles über die revolutionäre 2-Komponenten-Technologie

Was ist 2K-Technologie?

Die 2K-Technologie (2-Komponenten) ist eine revolutionäre Lackiertechnik, die bisher nur Profis mit teuren Spritzpistolen vorbehalten war. SprayMax hat diese Technologie erstmals in einer Spraydose verfügbar gemacht.

Im Dosenboden befindet sich eine separate Kapsel mit Härter. Vor der Anwendung wird diese durch Drücken aktiviert – Lack und Härter vermischen sich und reagieren chemisch miteinander.

⏱️ Wichtig zu wissen:

Nach Aktivierung hast du 48 Stunden Zeit, die Dose zu verarbeiten. Danach härtet der Inhalt aus – auch in der geschlossenen Dose!

❌ 1K-Lack (Standard)

  • Nicht benzinresistent
  • Vergilbt mit der Zeit
  • Weiche Oberfläche
  • Anfällig für Kratzer

✅ 2K-Lack (SprayMax)

  • 100% benzinresistent
  • UV-beständig, kein Vergilben
  • Werkstatt-Härte
  • Kratz- & chemikalienbeständig

Der perfekte Lackaufbau in 4 Schritten

1

Vorbereitung

Oberfläche schleifen, entfetten und sauber abkleben

2

Grundierung

Füller in 2-3 dünnen Schichten auftragen

3

Basislack

Farblack in Kreuzgängen sprühen

4

2K-Klarlack

Schutzschicht für Hochglanz

📊 Technische Daten

Verarbeitungszeit:
48 Stunden
Trockenzeit:
4-6 Stunden
Aushärtung:
24-48 Stunden
Sprühabstand:
20-30 cm
Temperatur:
15-25°C

💡 Profi-Tipps

🌡️ Temperatur beachten

Lackieren bei 15-25°C. Zu kalt = langsame Trocknung. Zu warm = Orangenhaut.

🎨 Dünne Schichten

Lieber 3-4 dünne Schichten als eine dicke. Vermeidet Läufer und Nasen.

⏱️ Ablüftzeit einhalten

5-10 Minuten zwischen den Schichten warten. Geduld zahlt sich aus!

❓ Problemlösung – Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten von Kwasny auf typische Lackier-Probleme

Wie kann ich Haftungsprobleme vermeiden?+
Um Haftungsprobleme zu vermeiden, sollte die zu lackierende Fläche generell immer trocken, sauber und fettfrei sein. Bei problematischen Untergründen, wie zum Beispiel bei Kunststoff, Styropor oder Aluminium, sollte die entsprechende Spezial-Grundierung verwendet werden.

Wie kann ich Läuferbildung vermeiden?+
Läufer in der Lackierung können durch mehrere Ursachen entstehen. Um diese zu vermeiden, sollte immer darauf geachtet werden, dass der Sprühabstand zum Objekt weder zu gering noch zu weit ist. Es sollte immer der gleiche Sprühabstand (15 – 25 cm) eingehalten werden. Außerdem darf der Lack nicht zu dick aufgetragen werden. Es wird empfohlen, in mehreren, gleichmäßigen, dünnen Schichten zu lackieren, z.B. erst horizontal und dann vertikal. Mit dem Sprühen immer außerhalb des Lackierobjektes beginnen, um Lackläufer zu vermeiden.

Wie beseitige ich den „Weißangelaufenen“ Lack?+
Das „Weißanlaufen“ des Lackes entsteht, wenn z.B. bei zu hoher Luftfeuchtigkeit lackiert wurde. Der „graue Schleier“ kann nach guter Durchtrocknung der Lackschicht herauspoliert werden. Die optimale Verarbeitungstemperatur liegt zwischen 20 und 25°C, bei einer geringen Luftfeuchtigkeit. Auf diese Weise kann der Effekt vermieden werden.

Warum blättert die Lackierung ab und weist Risse auf?+
Der Lack kann abblättern, wenn z.B. bei der Lackierung von Kunststoffen auf eine Grundierung mit dem Kunststoff-Haftvermittler verzichtet wurde, da der Lack auf den meisten Kunststoffen keine Haftung hat. Außerdem können Risse entstehen, wenn man einen hochpigmentierten Lack, z.B. eine Grundierung, auf einen niedrig pigmentierten, z.B. einen Decklack, aufbringt. Der ideale Lackieraufbau: 1. Grundierung – 2. Farbgebender Basis- oder Decklack – 3. Klarlack. Ferner können sich Risse in der Lackierung bilden, wenn der Lackaufbau mit unterschiedlichen Lackarten erfolgt. Für den kompletten Lackieraufbau sollte immer die Produktserie eines Herstellers verwendet werden, um Unverträglichkeiten zu vermeiden.

Warum ist das Lackierergebnis rau und glänzt nicht?+
Aufgrund eines zu großen Sprühabstandes verläuft der Lack auf der Oberfläche nicht gut. Er trocknet bereits in der Luft und setzt sich als Sprühnebel auf der Oberfläche ab. Dies ist durch einen gleichbleibenden Lackierabstand (empfohlen 15 – 25 cm) zu vermeiden. Bei direkter Sonneneinstrahlung können „Blasen“ entstehen, die die Oberfläche nicht mehr glänzen lassen. Daher an einen sonnengeschützten Ort, bei einer idealen Verarbeitungstemperatur von ca. 20 bis 25°C, bei geringer Luftfeuchtigkeit, lackieren. Außerdem ist eine Lackierung an einem windgeschützten Ort zu empfehlen, um den Glanz der Lackierung zu erhalten, der durch aufgewirbelten Staub vermindert werden würde.

Warum entstehen Runzeln und warum quillt der Lack auf?+
Mit Runzeln ist das sogenannte „Hochziehen“ des Lackes gemeint. Wird ein Kunstharzlack nach Durchtrocknung mit einer anderen Lackart oder mit sich selbst überlackiert, zieht er hoch bzw. bildet Runzeln. Kunstharzlacke sind oxidativ trocknende Lacke, d.h. die Trocknung erfolgt unter Einfluss von Luftsauerstoff. Es dauert ca. 6 Stunden, bis die oberste Lackschicht antrocknet. Nach dieser Zeit sollte der Lack nicht mehr überlackiert werden, da bei einem erneuten Lackauftrag durch die erneute Zuführung von Lösungsmitteln die unteren Lackschichten aufquellen. Empfehlung: Die gleiche Lackart, z.B. NC-Lack auf NC-Lack, beim Lackieraufbau (Grundierung, Decklack, Klarlack) beibehalten. 

Warum sieht die Lackierung wie eine „Orangenhaut“ aus?+
Die sogenannte Orangenhaut kann durch einen zu großen Sprühabstand entstehen. Der bereits in der Luft angetrocknete Lack (Sprühnebel), setzt sich auf der Oberfläche ab und verläuft nicht mehr. Anfangs ist die Oberfläche nur rau und teilweise matt. Nach einem dickeren Lackauftrag bildet sich die Orangenhaut. Diese lässt sich bei einem konstanten Lackierabstand von ca. 15 – 25 cm und idealen Lackiertemperaturen, zwischen 20 bis 25°C, vermeiden.

Wie entstehen Farbtonabweichungen in der Lackierung?+
Hierfür gibt es verschiedene Ursachen: Es kann daran liegen, dass die Lackspraydose nicht lange genug aufgeschüttelt wurde. Diese sollte immer 2 Min., vom hörbaren Anschlag der Mischkugeln an, gründlich geschüttelt werden. Dies ist notwendig, um die Farbpigmente des Lackes zu vermischen. Zudem kann es daran liegen, dass die verwendete Farbe nicht gut deckt und somit ein zu geringer Lackauftrag erfolgt. Ebenfalls kann es am Lackieren selbst liegen. Bei Metallic Lacken hängt das Lackierergebnis vom Sprühabstand ab. Bei zu geringem Sprühabstand wird der Farbton zu dunkel. Bei zu großem Sprühabstand ist das Endergebnis zu hell. Um dies zu vermeiden, sollte man zunächst Probesprühen und den Farbton prüfen sowie den idealen Sprühabstand (ca. 15 – 25 cm) und das gleiche Lackiertempo einhalten.

Warum kann die Dose „spucken“?+
Möglicherweise wurde die Lackspraydose nicht richtig aufgeschüttelt, dann sollte diese erneut ca. 2 Minuten gründlich geschüttelt werden. Eventuell ist aber auch die Spraydose selbst bzw. der Inhalt zu kalt. In diesem Fall sollte man diese langsam auf die empfohlene Verarbeitungstemperatur erwärmen. Ein weiterer Grund könnten angetrocknete Produktbestandteile im Steigrohr oder im Ventil sein. In diesem Fall die Lackspraydose auf den Kopf drehen und zweimal sprühen, damit das Treibmittel die Rückstände löst und nach außen transportiert. Auf jeden Fall darauf achten, dass der Finger auf dem Sprühkopf richtig platziert wird, sodass bei Austritt des Lackes keine Rückstände an Finger oder Dose hängen bleiben.

Wieso ist die Zwischenablüftzeit für die Lackierung notwendig?+
Zwischen jedem Lackauftrag ist eine Zwischenablüftzeit, das ist die Wartezeit zwischen den Spritzgängen, einzuhalten. Einen Spritzgang, in gleichmäßigen dünnen Schichten, vorlackieren und nach 3-5 Min. (variiert je nach Produkt) deckend endlackieren. Dadurch werden Überbeschichtungen und Lackläufer vermieden und die Lackoberfläche wurde gleichmäßig beschichtet.

Wie lange ist eine Spraydose haltbar?+
Wenn Sie eine Spraydose kaufen oder einsetzen, erwarten Sie, dass sie zuverlässig funktioniert – auch wenn sie nicht sofort verwendet wird. Die sogenannte Lagerstabilität beschreibt genau das: wie lange eine Spraydose unter normalen Lagerbedingungen haltbar und funktionstüchtig bleibt. Die Lagerstabilität ist die „Mindestaltbarkeit“. Je nach Produkttyp – ob 1K oder 2K, wasserbasiert oder lösemittelhaltig – variiert die Lagerdauer. Die 1K Dosen bleiben über zehn Jahre stabil, ungeöffnete 2K Dosen drei Jahre.  Die Fillin/FillClean Dosen sind nach dem Befüllen nur für einen begrenzten Zeitraum einsatzbereit, etwa eine Woche bis zwölf Monate . Diese Unterschiede hängen mit den chemischen Eigenschaften und der Reaktivität der enthaltenen Komponenten zusammen. Im Downloadbereich finden Sie dazu ein übersichtliches Datenblatt.

Wieso bleibt die Lackierung klebrig und trocknet nicht aus?+
Ein Grund könnte sein, dass die Lackierung des frischen Lackauftrages bei zu geringen Temperaturen erfolgt ist. Bei Temperaturen unter 20°C trocknet der Lack langsamer, da die Trocknung, bei z.B. NC-/AC-Lacken durch Verdunstung des Lösemittels erfolgt. Die Trocknung ist temperaturabhängig. Je kälter, desto langsamer verdunstet das Lösungsmittel. Ebenfalls kann es sich um einen Silikonharzlack handeln, die meistens bei hitzefesten Lacken zum Einsatz kommen. Diese hitzefesten Lacke sollte man nur an kalten Gegenständen verwenden und auf Grundierung und Klarlacke verzichten, da diese in den meisten Fällen nicht hitzebeständig sind. Die fertig lackierten Objekte, wie z.B. Heizkörper, sind langsam zu erwärmen.

Warum sprüht die bereits gebrauchte Dose nicht mehr?+
Grifffest ist, wenn die oberste Lackschicht angetrocknet und berührbar bzw. transportierbar ist. Die Oberfläche ist jedoch noch nicht mechanisch belastbar. Belastbar ist eine Lackierung, wenn diese komplett durchgetrocknet ist. Eine Trocknung über Nacht ist optimal, also 24 Stunden. Erst dann ist die Oberfläche belastbar. Diese Zeiten variieren je nach Lacksprayprodukt, daher immer auf die Angaben auf dem Produktetikett achten. 

Warum gibt es unterschiedliche FillClean Serien?+
Sollte die Lackspraydose nicht leer sein, nochmal gut aufschütteln, bis die Mischkugeln wieder zu hören sind. Möglicherweise hat sich aber das Ventil zugesetzt. In diesem Fall vorhandene Reste an der Sprühkopfdüse abwischen, die Lackspraydose auf den Kopf drehen und zweimal kurz ansprühen.

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